Fußpflege
Eine gute Fußpflege ist bei einer langen Wanderung unerlässlich. Hier finden Sie Tipps und Informationen, um Blasen zu vermeiden und Ihre Füße in gutem Zustand zu halten.
Blasen
Ein häufiges Problem beim Wandern sind Blasen. Blasen zeigen an, wo die Haut noch nicht stark genug ist. Die meisten Blasen können aufgestochen werden. Klicken Sie hier für eine Anleitung des Roten Kreuzes.
Manchmal spüren Sie, dass sich Blasen bilden, können diese aber noch nicht behandeln. Warten Sie in diesem Fall bis einige Stunden nach der Tour.
Wenn Sie eine Blutblase bekommen, sollten Sie diese nicht selbst anrühren und sich von einem qualifizierten Ersthelfer behandeln lassen.
Viel unangenehmer als Blasen sind wundgelaufene Füße. In diesem Fall handelt es sich um echte Wunden. Dies sollten Sie unbedingt vermeiden! Es ist schmerzhaft und macht das Gehen sehr schwierig oder sogar unmöglich. Verhindern Sie daher auch, dass Blasen aufreißen, da Sie dann faktisch ebenfalls eine Wunde haben.
Weitere Informationen zur Nachsorge von Blasen nach einer Behandlung durch das Rote Kreuz finden Sie hier.
Füße abhärten
Die Haut der Füße können Sie abhärten, indem Sie jeden Tag einige Minuten lang ein kaltes Fußbad nehmen. Auch das Einreiben mit Kampferspiritus hilft. Dies müssen Sie natürlich über einige Wochen hinweg durchhalten.
Ein weiteres bewährtes Mittel gegen Blasenbildung ist das Einreiben des Fußes mit einer speziellen Vaseline oder Skinlube, die in der Drogerie erhältlich ist. Damit verhindern Sie Reibung und somit Blasenbildung. Reiben Sie Zehen, Fersen und andere empfindliche Stellen gut ein und kontrollieren Sie diese bei einer Pause, um gegebenenfalls erneut Skinlube aufzutragen.
Wandertempo und Pausen
Wandern Sie in Ihrem eigenen Tempo und starten Sie nicht zu schnell. Forcieren Sie nichts und machen Sie keine übermäßig großen Schritte, nur um mit jemand anderem Schritt zu halten. Gehen Sie jedoch zügig weiter und schlendern Sie nicht. Ruhen Sie sich nicht zu viel aus. Alle zwei Stunden eine Viertelstunde Pause sollte ausreichen, eventuell mit einer etwas längeren Pause zur Hälfte der Strecke. Das Ausruhen bleibt jedoch eine individuelle Angelegenheit. Wenn Sie zu lange ruhen, kühlt der Körper aus und die Muskeln versteifen. Einige Minuten mit hochgelegten Füßen sind förderlich. Setzen Sie sich jedoch nicht auf den kalten Boden. Wenn Sie völlig erschöpft sind, können eine Stunde ausgiebige Ruhe und eine kräftige Mahlzeit manchmal die Lösung sein.
Abkleben
Manche Menschen schwören darauf, Ferse, Zehen oder den gesamten Fuß vorab dachziegelartig mit Pflastern abzukleben. Man schafft dadurch sozusagen eine zusätzliche Schicht über der Haut. Wenn Sie keine Erfahrung mit dem Abkleben haben, lassen Sie dies am besten von Fachleuten durchführen, um zu verhindern, dass die Durchblutung gestört wird. Eine gestörte Durchblutung ist an blauen Füßen erkennbar und sehr gefährlich.
Gegen Gebühr und nach Terminvereinbarung kann man sich die Füße am Tag vor dem Marschtag durch das Rote Kreuz im Gebäude des Roten Kreuzes an der Hemelsley abkleben lassen. Informationen zur Terminvereinbarung finden Sie, indem Sie hier klicken.